Prostatakrebs: Ursachen und Symptome

Prostatakrebs: Ursachen und Symptome

Drüsengewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) ist zweithäufigste Krebsart bei Männern. 87% Erkrankungen betrifft Personen, die 60 Jahre beendeten. Die Vorsorgeuntersuchungen soll man aber lange vor dem Beginn des siebten Lebensjahrzehnts durchführen.

Dieser Krebs lässt nicht schnell von sich hören

Bevor der Prostatakrebs sich in eine fühlbare Geschwulst umwandelt, können sogar 10 Jahre vergehen. Die Verdopplung von Krebszellen kann 4 Jahre dauern. Wenn der Krebs frühzeitig erkannt wird, ist eine radikale Behandlung möglich, die in einer kompletten Resektion von Prostata (Prostatektomie), Radiotherapie oder Bestrahlungstherapie besteht. Diese Methoden beweisen die effektivste Wirkung beim Kampf gegen entwickelnden Krebs der Vorstehdüse. Unbehandelter Tumor infiltriert im Laufe der Zeit und metastasiert in andere Organe und Gewebe, u.a. Knochen und Lymphknoten. Dann besteht schon keine Möglichkeit, die radikale Therapie durchzuführen. Eine einzige Alternative ist die Auswirkung auf die Entwicklung vom Krebs durch eine Hormontherapie oder Entfernung von Hoden (Hoden produzieren Androgene, die deutlich Prostatakrebs beeinflussen).

Je länger man mit den Vorsorgeuntersuchungen zögert, desto größer das Risiko ist, dass es uns zur Verfügung nur die Behandlung durch den Einfluss auf Hormonhaushalt bleibt. Wann und wie oft man beginnen soll, sich untersuchen zu lassen?

Untersuchung per rectum: Grundlage, vor der man sich nicht fürchten soll

Leider, viele Männer verzichtet auf die Untersuchungen, weil sie sich vor den psychischen Begleitbeschwerden fürchten. Die Diagnose beginnt man mit einer Untersuchung per rectum, d.h. mithilfe des Fingers, der in den After eingeführt wird (anders Palpation genannt). Für den Arzt ist das aber ein Routineverfahren, das jeder Patient und jede Patientin, die sich mit irgendwelchen Beschwerden melden, durchgehen muss. Die Untersuchung dauert nur ein paar Minuten und meistens benötigt keine besonderen Vorbereitungen. Sie erfolgt mithilfe eines Reibungsreduktionsmittels, das ein Unbehagen lindert, der Arzt verwendet dazu auch einen Schutzhandschuh.

Der PSA-Test

Die Methode per rectum ist meistens ungenügend, um einen maßgeblichen Ergebnis zu bekommen. Wie schon früher erwähnt wurde, entwickelt sich der Krebs vor dem Erscheinen der Geschwulst lange und langsam, deswegen ist der Patient zusätzlich auf Feststellung des PSA-Werts zu testen. PSA sind Glykoproteine, die Prostata erzeugt. Ihr erhöhter Wert kann von krebsartigen Veränderungen im Bereich der Drüse zeugen. Das ist aber keine Regel. Das kann genauso etwas anderes bedeuten, zum Beispiel Drüsenentzündung oder ihre leichte Verwachsung. Der erhöhte PSA-Wert ist eine Indikation zur Biopsie, nach der man schon eine Diagnose stellen kann.