Analyse der Körperzusammensetzung – hilft abzunehmen und gute Form zu halten

Analyse der Körperzusammensetzung – hilft abzunehmen und gute Form zu halten

Die Ziffern auf der traditionellen Waage sagen uns nicht alles über unsere Kondition. Statt sich täglich obsessiv wiegen, ist es besser, eine Analyse der Körperzusammensetzung durchzuführen.

Worin besteht die Untersuchung der Körperzusammensetzung?

Zwei Personen von gleicher Größe und sehr ähnlichem Körperbau müssen nicht das gleiche Gewicht haben. Und haben sie es auch bestimmt nicht. Ein Mensch besteht aus unterschiedlichen Substanzen und bei jeder Person sind die Mengenverhältnisse ein bisschen anders. Alles hängt vom Geschlecht, Alter, Form, Art der Aktivität, Lebensstil und Diät ab. Zum Beispiel eine aktive Person, die auf Figur achtet und auf Diät ist, kann etwas mehr wiegen als andere Person von ähnlichem Körperbau, die keinen Sport treibt und kein bestimmtes Menü hat. Dies bedeutet aber nicht, dass wenn wir niedriges Gewicht haben möchten, sollen wir aufhören, aktiv zu sein und alles aufs Geratewohl essen. Wir sollen eher auf sich selbst nicht unter dem Gesichtspunkt von Kilogrammen und Body-Max-Index schauen, die meistens nicht so maßgeblich sind, wie wir denken. Um eine bessere Präzision bei Bestimmung der Körperstruktur und Kondition zu erreichen, wird eine Untersuchung bearbeitet, die als Analyse der Körperzusammensetzung genannt wird.

Analyse der Körperzusammensetzung können wir in jeder Diät-Beratungsstelle und einigen Sportclubs oder einfach dort, wo einen professionellen Analysator zugänglich ist, durchzuführen. Das Gerät ermöglicht die Einschätzung, wie viel Fettgewebe und wie viel Prozent der fettlosen Körpermasse, d.h. Muskeln, Wasser und Knochen wir haben. Eine solche Unterscheidung ist möglich dank der Elektroimpulse – während der Untersuchung werden wir an Elektroden angeschlossen, die Strom mit niedriger Stärke herstellen. Der Strom dringt einfach durch die fettlose Masse durch aber beim Kontakt mit Fettgewebe stößt auf Widerstand (im Fett befindet sich nur wenig Wasser, Impulse dringen durch sie mit Mühe durch). Diese Methode nennt man BIA (bioelektrische Impedanzanalyse).

Versteckte Fettleibigkeitn

Eine Untersuchung mithilfe der bioelektrischen Impedanzanalyse ermöglicht sog. versteckte Fettleibigkeit zu diagnostizieren. Das ist ein Zustand, bei dem Körper zu viel Fettgewebe, trotz eines richtigen Body-Max-Indexes, enthält. In einem solchen Fall können wir mit unserem Gewicht zufrieden sein und nicht bewusst sein, dass wir mit Typ-2-Diabetes, Sklerose, übermäßige Verfettung der inneren Organe, Bluthochdruck usw. bedroht sind. Dank der Analyse der Körperzusammensetzung erfahren wir, wie viel Körperfett wir loswerden sollen, um die Kondition des Organismus zu verbessern. Die Untersuchung hilft uns eine entsprechende Diät zu bilden und eine Sportaktivität anzupassen, um die Fettverhältnisse gegenüber den Muskeln sich vorteilhaft verändern. Die professionellen Analysatoren der bioelektrischen Impedanzanalyse ermöglichen, die Menge des Körperfetts in den einzelnen Körperbereichen festzulegen. Sie informieren uns auch über Wassergehalt und Mineralstoffe im Körper. Ergebnis der Analyse ist eine Basis für richtige Berechnungen von einem Grundumsatz, d.h. Stoffwechselrate. Auf diese Grundlage kann ein Diätetiker feststellen, wie viel Kalorien maximal pro Tag wir uns zuführen sollen, um abzunehmen. Für die aktiven Personen, mit einem befriedigenden Ergebnis berechnet er auch den Gesamtumsatz, d.h. Zahl der erforderlichen und ausreichenden Kalorien, die man in aktueller Kondition zu erhalten.

Vor der Untersuchung

Eine Untersuchung mithilfe der bioelektrischen Impedanzanalyse ist schmerzlos und ganz komfortabel, aber vor der Untersuchung soll man sich entleeren und 2 Stunden von letzter Mahlzeit warten, nicht üben und keine Flüssigkeiten einnehmen. Bevor wir auf Analysator eintreten, müssen wir unser Schmuck, Accessoires und möglichst viel Kleidungen ausziehen. Bei Frauen während der Periode kann ein Ergebnis der Analyse unmaßgeblich sein, deswegen lohnt es sich dann die Messung nicht durchführen. Die Untersuchung ist für die Schwangeren nicht zugänglich.