Was man nicht über Linse weißt

Was man nicht über Linse weißt

In der polnischen Küche ist Linse weiter wenig populär. Es sei denn, dass wir über die Küche der polnischen Vegetarier sprechen. Inzwischen ist sie ausgezeichnet nicht nur als ein Fleischersatz. In Verbindung mit ihm hat auch einen Sinn.

Linsen sind die Leguminosen, aber wir kennen sie vor allem als Vertreter der Hülsenfrüchtler. Linsen gehören also zu der gleichen Familie wie Soja, Erbse oder Bohne. Erstaunlicherweise, trotz sie einfacher sind (vom Kochen braucht man sie meistens nicht einweichen), sind sie nicht so populär in polnischer Küche. Bei unseren Nachbarn Tschechen ist es ganz anders, Linsen sind bei ihnen Grundzutat einer Speise Čočková polévka s parkiem – das ist eine traditionelle, dicke Suppe mit einem Zusatz von Würstchen. Linsen treffen wir meisten bei den Rezepten der orientalischen Küche. Sie wird von Hindu gegessen, die Meister der Gemüsecurry sind. Ihre klassische Idee für Linse ist Dal mit einem Zusatz von Mungbohne und Garam masala. Sie werden auch in Maghreb-Ländern und im Nahen Osten gegessen, wo sie sehr oft in Verbindung mit Rindfleisch und Hammelfleisch vorkommen. Ägypter bereiten Linsen mithilfe Hühnerbrühe, mit Zwiebel, Knoblauch, Kreuzkümmel und Koriander zu. Diese wärmende Suppe wird mit Pitabrot und gegeben und mit Zitronensaft begießen.

In den Küchen der Welt tritt die Linse sowohl in den Fleischgerichten als auch in vegetarianischen Speisen auf. Linsen werden als einen Zusatz zu den Salaten, Suppen, Gulaschen und Currys verwendet. Mit der Linse kann man die vegetarianischen Burger, Teigtaschen- und Krokettefüllungen zubereiten. Sie können sogar als einen Ersatz von Kaviar verwendet werden. 9% der Zusammensetzung von Linse ist assimilierbar aber leider minderwertiges Eiweiß. Um die Aminosäuren im Gericht aus Linse komplett werden (wenn man aus Fleisch verzichtet), ist es genügend, wenn man dazu Getreidekuchen, Brot, Grütze oder Reis zugibt.

Außer Fleisch enthalten Linsen viel Mineralien. Hier dominieren Magnesium, Eisen, Phosphor, Zink und Kalium. Sie ist eine reiche Quelle von Folsäuren und Cellulosen. Sie ist empfehlenswert für die Schwangere, Diabetiker, Personen die eine Reduktionsdiät verwenden und Anämiker. Dank einem niedrigen glykämischen Index sättigt die Linse für lange Zeit und stabilisiert dabei Blutzuckerspiegel. Sie ist kalorienarm – 100 Gramm der Linse enthalten über 100 Kalorien.

Es gibt ein paar Arten der Linsen, die sich mit Geschmack und Bestimmung unterscheiden. Zum Kochen sind die rote und gelbe Linse einfachsten, die aber sehr schnell aufweichen, deswegen sind sie am besten für die Zubereitung einer dicken Suppe. Die braune Linse ist nicht enthülste rote Linse. Geschmack ist ähnlich aber sie beinhaltet mehr Mineralstoffe. Man soll sie aufweichen (eine halbe Stunde ist genüg) und dann lange Zeit in kochendes Wasser halten. Ähnlich wie im Fall der grünen Linse ist sie nach dem Kochen körnig. Sie eignet sich für Gulasche, Pastetchen, Piroggen, unterschiedliche Füllungen, Burger und Salate. Außergewöhnlich ist auf diesem Hintergrund die schwarze Linse (Beluga-Linse), die nach der Zubereitung dem Beluga-Kaviar ähnlich ist. Es gibt noch die grüne Du-Puy-Linse aus Frankreich, die für die leckerste Linse der Welt gehalten wird. Ihre Feinschmecker sind vor allem Einwohner von Auvergne und Midi, wo die Du-Puy-Linse eine wichtigste Delikatesse ist.