Magnesium - Funtkionen und Vorbeugung gegen Mangel

Magnesium - Funtkionen und Vorbeugung gegen Mangel

Magnesiummangel betrifft einen großen Teil der Population in Deutschland. Es sind genauso die Jungen wie die Alten davon betroffen. Magnesium ist leider immernoch ein unterschätzter Bestandteil, welcher vorteilhaft nicht nur für unsere physische Gesundheit, sondern auch für die Psyche und das Ausseh

Wozu brauchen wir Magnesium?

Es ist eines der gewöhnlichsten und gleichzeitig eines der wertvollsten Elemente. Es tritt praktisch in allen Zellen des menschlichen Organismus auf. 

Magnesium nimmt teil am Prozess der Übertragung von Nervenimpulsen und unterstützt die Funktion des Nervengewebes. Es hat seinen unschätzbaren Einfluss auf die psychosomatische Balance. Es verhindert Muskelkrämpfe und optimiert deren Funktion. Es unterstützt das Immunsystem und reduziert das Herzinfarktrisiko. Magnesium fördert auch die Insulinproduktion und schützt vor Ablagerungen von Cholesterin in Blutgefäßen.


Magnesiummangel: Ursachen

Der Magnesiumbedarf des normalen Menschen beträgt 300-400 mg am Tag. Den größten Anteil an Magnesium nehmen wir mit unserer Nahrung auf, leider ist diese immer öfter modifiziert und es werden künstliche Düngstoffe zum Anbau benutzt, der Anteil an Magnesium wird also immer geringer. 

Die öftesten Ursachen von Magnesiummangel ist der übermäßige Konsum von Alkohol, Kaffee, die Anwendung von Verhütungsmitteln, ungenügendes Trinken von Wasser, Stress, Niereninsuffizienz, übermäßiger Fettanteil in der Ernährung.

Magnesiummangel äußert sich in Form einer Überempfindlichkeit der Nerven und Muskeln. Man kann also Nerventicks bemerken, sowie u.a. Störungen in der Herzfunktion, zahlreiche Krämpfe, Kribbeln in den Gliedmaßen und deren Erstarrung, Haarausfall, Übelkeit, Durchfall und Konzentrationsstörungen. Magnesiummangel kann auch Ursache von Depressionen sein.
 

Magnesiummangel bekämpfen - wie?

Außer der Ergänzung durch Nahrungsergänzungsmittel wäre die entsprechende Form des Kampfes gegen Magnesiummangel eine Veränderung der Ernährung. Bevor wir bestimmen was wir essen werden, sollten wir daran denken, dass die Aufnahme von Magnesium vom Vitamin B6 abhängig ist. Dieses Vitamin finden wir in Hülsenfrüchten, Walnüssen, Soja, Buchweizengrütze, Kürbiskernen und Vollkornbackwaren. 

Einer der besten Bestandteile einer magnesiumreichen Ernährung ist Vollkornbrot. Zusätzlich sollte man Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Keime, Mandeln, Lachs, Spinat, Reis (vor allem Wildreis), Bohnen, Haferflocken, bittere Schokolade und Kakao in den Speiseplan einbeziehen. 

Bei der Anwendung einer magnesiumreicher Diät und der entsprechenden Ergänzung durch Nahrungsergänzungsmittel, sollte man natürlich mit Verstand vorgehen und das Magnesium nicht überdosieren. Zeichen dafür, dass unser Organismus einen übermäßige Dosis Magnesium aufgenommen hat, sind: Abschwächung, Atemstörungen, Hypotonie oder Arythmie.